Acker- & Viehbetrieb Pötts aus Diepholz
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demnächst mehr
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Jaaaaa er lebt noch...
Bin gespannt mein lieber
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du nimmst mir die worte aus dem mund! ![]()
die erste Aufgabe
Nach der Übernahme des Hofes meines Onkel Reinhard war das Aufräumen, Aufräumen und nochmals Aufräumen die erste Aufgabe.
Mein Onkel war aufgrund seiner Krankheit in den letzten Jahren nicht mehr in der Lage, sich ausreichend um den Hof zu kümmern, daher hat er unter anderem die Kühe und die Schweine abgegeben.
Ich möchte aber sowohl wieder Milchkühe auf dem Hof als auch in die Schweinezucht investieren.
Der Landhandel hat bereits mitgeteilt, dass demnächst das bestellte Schweinefutter geliefert wird.
Aus diesem Grund musste der Schweinestall natürlich schnellstmöglich wieder in einen Zustand gebracht werden, in dem dieser auch genutzt werden kann...naja, da liegt eine Menge Arbeit vor mir...
uii, das scheint was Interessantes und Bodenständiges zu werden. ![]()
Finde Bilderthreads persönlich auch besser (drum mache ich das auch selbst so), als die Mediathek, weil man leichter einen Beitrag mit mehreren Bildern liken kann und nicht jedes Bild anklicken muss zum Bewerten und Kommentieren.
Das Schweinefutter
Es war ein Dienstagmorgen, als der LKW vom Stöwer Agrarhandel auf den Hof fuhr. An Bord befanden sich die vier BigBags mit dem bestellten Ferkelfutter.
Im Gegensatz zur losen Anlieferung für das Futtersilo, wie es einige bevorzugen, bieten mir die BigBags mehr Flexibilität, die ich für den engen Hof brauche.
„Moin Berti! Direkt in die Scheune damit?“, fragte der Fahrer beim Absteigen, "Jooo" erwiderte ich.
Mit geübten Handgriffen hängte der Fahrer die Zinken in die Zugösen der BigBags, Zentimetergenau hob er die schwere Last an. Das Material spannte sich, während der BigBag leicht schwankte, aber hielt.
Sack für Sack wurde so vom LKW in das trockene Lager transportiert.
Nachdem die Ladefläche leer und die Lieferscheine unterschrieben sind, kehrt nun wieder die gewohnte Ruhe auf dem Hof ein, naja vermutlich nur bis die ersten Schweine kommen!
Hilde, Edeltraud, Hermine & Elise
Früh am morgen war es soweit, der Viehhänger wurde aus dem Unterstand geholt und auf ging es Richtung Viehändler Wiedmann...
...wieder auf dem Hof angekommen ging es zum Entladen der vier Mastsferkel.
Die Ferkel zögern jedoch vor dem Gefälle und der hölzernen Rampe des Anhängers. Mit einem leichten Klaps auf die Flanken und einem Lockruf, trippeln die Tiere schließlich über die Rampe...
...ein halbes Jahr später sind sie schon zu stattlichen Schnitzeln...ähh...Mastchweinen herangewachsen.
Weitere Ferkel sind ebenfalls hinzugekommen aber das eine...naja sieht irgendwie anders aus & ist auch recht groß!
Ernte, mit Hindernissen
Es ist Erntezeit und der alte Claas Matador frisst sich unermüdlich durch das rot bräunliche Hirsemeer.
Plötzlich durchbricht ein schrilles Quietschen das sonore Brummen des Motors, gefolgt von einem beißenden Geruch nach verbranntem Gummi.
Ich stoppte sofort. Ein Blick nach hinten bestätigte die Vorahnung: Einer der Riemen war nicht nur gerissen, sondern hing in zerfetzten Fransen zwischen den Riemenscheiben. Ohne diesen Riemen steht der Matador still – und das Gewitter am Horizont rückt unaufhaltsam näher. Dabei hatte ich doch erst alle Riemen vor der Erntezeit erneuert.
Hektisch rannte ich auf der Suche nach Ersatzteilen zum Hof dann aber fiel es mir wieder ein; "Ich habe ja die Ersatzriemen vorne am Gestänge hängen". Während der Wind zunahm, montierte ich mit dreckigen Händen den neuen Riemen, die Leiter stand jedoch auf dem Boden nicht gerade stabil.
Nach der Reparatur konnten die letzten Reihen Hirse gedroschen werden und auch das Überladen in den Hänger lief ereignislos und ohne Probleme
Noch vor den ersten Regentropfen brachte ich die Ernte schließlich sicher in die Scheune.
in der Ruhe liegt die "Milch"
Auf der kleinen Weide in der Hofmitte herrscht friedliche Stille, nur unterbrochen vom rhythmischen Rupfen des Grases.
Obwohl der Platz begrenzt ist fühlen sich die vier Kühe – Bella, Martha, Maria, Kathleen und die junge Lotte & Clarri – hier sichtlich wohl.
Der alte Baum und der Unterstand spenden an heißen Nachmittagen genau den richtigen Schatten. Für die Tiere ist die kleine Weide kein Gefängnis, sondern ein kleines Paradies. Hier kennen sie jeden Grashalm und jeden Stein.
Wenn die Abendsonne den Hof in goldenes Licht taucht, legen sie sich eng beieinander ins Gras. Sie geniessen die Geborgenheit der Überschaubarkeit: kein Lärm, keine Hektik, nur das ferne Läuten der Kirchglocken und die Gewissheit, dass sie genau hier, auf ihrem kleinen Stück Erde, alles haben, was sie zum Glücklichsein brauchen.
Der Hof