es sind nun 18 Jahre vergangen seitdem ich den Hof übernommen habe und nun steht die erste
große Veränderung
an.
Mein Sohn hat die Schule beendet und sich ebenfalls entschieden der Landwirtschaft sein Leben zu widmen.
Dies bedeutet, dass wir nun gezwungen sind massiv zu Investieren, ohne aber ein zu hohes Risiko einzugehen.
Bisher waren die Einnahmen ausreichend um unserer Familie ein gutes Auskommen zu sichern, sollte mein Sohn jedoch eine Familie gründen reicht es "hinten & vorne" nicht um zwei Familien zu ernähren.
Als erstes haben wir daher einen kleinen Kredit aufgenommen,
der uns aber finanziell nicht allzu sehr belastet.
Wir haben davon neues Acker- & Grünland erworben sowie den Hof umgebaut.
Dies war notwendig um für weitere Maschinen und Werkzeuge Platz zu schaffen,
die aktuellen sind nun bereits 18jahre alt und zusätzlich musste die Silokapazität erhöht werden.
endlich mit der Auslieferung der letzten Kartoffeln beim Händler habe ich es nach 12 Jahren geschafft,
der staatliche Kredit ist zurück gezahlt!!!
Jetzt kann ich zumindestens die finanzielle Unabhängig genießen, der Rest ist ja leider noch in der Hand der Obrigkeit.
Hoffen wir das sich dies auch bald ändern.
Mein Freund Marcin war letztens im Westen und erzählte mir so einiges über die Landwirtschaft im Westen. Alleine die Traktoren sollen wohl Wunder der Technik sein.
Hoffentlich kommen auch wir irgendwann mal in den Genuss.
keine, es war aufgrund des zurück zu zahlenden Staatlichen Kredits einfach kein Geld für Wachstum vorhanden
Zukunfts-Planung:
da der Kredit nun fast abgezahlt ist werde ich wohl in die Milchviehaltung investieren. Ziel sind 40 Milchkühe und eine kleine Zucht von Mastrindern. Ich plane den Umbau der alten Scheune zum Kuhstall inkl. Wiese und den Kauf von zusätzlichem Grünland zur Versorgung der Tiere auch im Winter.