BeitrÀge von Diso


    @Disco , Zitat:"Was ich abschließend sagen möchte. Versucht nicht die Simulation noch realistischer zu machen in dem ihr Gras neben den PC stellt sondern nehmt am wirklichen Leben teil, in jedweder Form und inspiriert euch an der frischen Luft um dann ab und an auch zu zocken....Amen."

    Wenn man so wie ich nach einem Schlaganfall mehr oder weniger an eine Stuhl gefesselt ist und nur noch eine Seit des Körpers funktioniert, ist man am wirklichen Leben ausgeschlossen. Wenn sich dann auch noch "gute Freunde" von frĂŒher aus dem Staub machen dann freut man sich wenn man zumindest virtuell noch am PC etwas Abwechslung hat. Also bitte nicht alle Menschen wenn man ihr Schicksal nicht kennt ĂŒber einen Kamm scheren^^ ;):thumbup:

    Guten Morgen, ich möchte klarstellen dass ich niemanden auf die FĂŒĂŸe treten wollte...erst recht nicht dir ,nach einem Schicksalsschlag wie deinem. Ich bezog es im allgemeinen auf PCÂŽs und das Gaming, die mediale Katastrophe. Die voranschreitende Entwicklung der medialen Verseuchung nimmt sehr abstrakte ZĂŒge an. Letztens fuhr ein junger man auf einem E-Roller ( wo man drauf steht ) vorbei und hatte dabei sein Smartphone in der Hand und schrieb irgendwas. An FußgĂ€ngerampeln schauen die Leute maximal auf die Ampel, danach richtet sich ihr Blick wieder komplett aufs Smartphone...und so laufen sie durch die Stadt. Es ist wichtiger ein Like auf das Foto vom Mittag zu bekommen als auf den Verkehr zu achten. Gott sei dank liegt das Telefon abends neben dem Bett....wenns piept unterbreche ich natĂŒrlich noch schnell meinen Schlaf um zu sehen das inzwischen 4 Leute meine Pizza vom Mittag gut fanden. In diesem Sinne....ich muss noch schnell 12Hektar Gras ernten ( virtuell versteht sich ) bevor meine 3 Kinder im wirklichen Leben nerven.8)

    Aus kindlicher / jugendlicher Sicht macht das vielleicht ordentlich was her, eine Simulation mit Beiwerk zu verschönern um noch nĂ€her an der RealitĂ€t zu sein. In meinem inzwischen " alten " Gehirn kommt da eher Angst hoch. Ich zocke schon immer gern, den LS seit der ersten Stunde (2008) weil er einfach sĂŒchtig macht. Das Problem am Zocken ist einfach der Zeitfaktor den man bereit ist einzukalkulieren. Man mĂ€ht noch schnell die Wiese oder das Feld fertig. Man drillt schnell noch den Mais zu Ende....oder oder oder.

    Schnell sin in der Woche 50 Stunden und mehr vergangen die man am PC gesessen hat ....leider im Ergebnis fĂŒr einen Spielstand. HĂ€tte man diese Zeit genutzt um fĂŒr sich im Leben was zu schaffen, mit Freunden unterwegs zu sein, mit den Kindern zu spielen...man hĂ€tte Lebenszeit und LebensqualitĂ€t gewonnen. Eventuell hĂ€tte man die SteuererklĂ€rung schon fertig oder der Frau den kaputten Abfluss repariert.

    Ja selbst wenn man sich wirklich einen alten Schlepper, Auto, Mopped kauft und repariert ( so richtig mit Werkzeug und schmutzigen HĂ€nden ) dann tut man was im wirklichen Leben.

    Was ich abschließend sagen möchte. Versucht nicht die Simulation noch realistischer zu machen in dem ihr Gras neben den PC stellt sondern nehmt am wirklichen Leben teil, in jedweder Form und inspiriert euch an der frischen Luft um dann ab und an auch zu zocken....Amen.