hi liebe Community.
Ereignisreiche Tage liegen hinter mir. Am Freitagabend der letzten Woche rief Claudia an. Sie hat ihren Betrieb ja, wie berichtet, mÀchtig erweitert. Sie hörte sich ziemlich verzweifelt an. ![]()
Ihre alte Wasserförderpumpe hatte den Geist aufgegeben. Der örtliche Klemptner war mit einem anderen Notfall auswĂ€rts bschĂ€ftigt und konnte erst um Mitternacht helfen. Also rief sie mich an. Ich hatte eigentlich auch keine Zeit, aber fĂŒr Claudia mache ich (fast) alles. Erstmal die Pumpe auseinandergenommen und geschaut wo der Fehler liegt. Da hatten wir die Bescherung: Bei der alten Exenterpumpe war der Stössel gebrochen.
Erst mal zum Hof zurĂŒck und in der Scheune die Kisten mit den alten Ersatzteilen durchwĂŒhlt. Sie stammten teilweise noch vom Opa und hatten viel Rost angesetzt. Aber es war nichts vergleichbares dabei. Da viel mein Blick auf ein StĂŒck Rohr, ja, das mĂŒsste gehen, zumindest bis der Klemptner zur VerfĂŒgung stand. Also Rohr und SchweissgerĂ€t geschnappt und zurĂŒck zur Claudia.
Lange Rede, kurzer Sinn: nach 3 Stunden lief die betagte Pumpe so lala. Hoffentlich hĂ€lt sie lange genug durch. Soviel sei gesagt: sie hielt, bis der Klempner kam und eine nigelnagelneue Pumpe einbaute. Ein wenig Produktionsverlust hatte Claudia aber doch zu verzeichnen und zwar bei den KĂŒrbissen. Die saufen das Zeug, wie ein alter SeebĂ€r seinen Rum, tralala.![]()
Nur einen Tag spĂ€ter die nĂ€chste Ăberraschung. Silvio rief mich an und fragte ob ich wĂŒsste was mit Pongo sei, der nicht ans Telefon ging. Silvio gehört die Vinotheka und er wird von Pongo mit Eiern beliefert.
Da ich sowieso zur BGA wollte denke ich: Pongos Haus liegt ja am Weg, schauste mal vorbei.
Seinme HaustĂŒr stand offen und ich rief nach ihm. Da hörte ich ein Gemurmel. Es kam aus dem Schlafzimmer. Als ich die TĂŒr offnete, sah ich die Ursache: da liegt der Kerl voll wie ne Uhle verkehrt herum auf seinem Bett und lallt nur noch.
Nichts anzufangen mit dem Kerl. Dabei hat er, solange ich ihn kenne, noch nie Alkohol im ĂbermaĂ getrunken. Wie dem auch sei: ich schnappte mir den SchlĂŒssel von seinem alten Deutz Trecker (ja, Pongo hat jetzt einen eigenen Trecker) und brachte Silvio die bestellten Eier.
Am nÀchsten Tag erzÀhlte Pongo, was los gewesen war. Er hatte einen alten Schulfreund zufÀlligerweise nach 30 Jahren !! wiedergetroffen. Erst waren sie zum Essen nach Frotheim raus und nach einigen anderen Stationen schlussendlich in Ed`s Bar gelandet. Der Wiskhy hat ihn dann umgehauen.![]()
Wie bekomme ich grosse Mengen Mist (um die 400000 ltr fĂŒr 4 Felder, die frĂŒher mal 7 Felder waren) in den SĂŒdosten zu den Feldern? Dazu habe ich mir etwas praktikables einfallen lassen mĂŒssen. Sicher, es gibt Silos, in denen man seinen Mist einlagern könnte. Aber das ist mir 1. nicht geheuer und 2. nicht praxisnah. Frage an euch: wĂŒrde das Silo nicht auch irgendwann explodieren oer zumindest platzen??
Es entstehen doch Gase??![]()
Alle Rampen, die ich fand, waren zu niedrig und zu kurz. Ich hatte vor einiger Zeit mal so Stahlrampen und Fahrrinnen gesehen. Die suchte ich mir jetzt und baute sie im SĂŒdosten neben der grossen Scheune auf. Die hatten die richtige Höhe.![]()
Jetzt lÀuft das Ganze so ab: 2 grosse Xerion mit den Raptor Miststreuern fahren voraus. Das sind schon mal 84000 ltr Mist. Wenn ich jetzt noch zwei Roadtrain LKWs hinterherschicke
mit insgesamt 288000 ltr Ladung, habe ich schon die ungefĂ€hre Menge die ich brauche. Jetzt bugsiert der LKW rĂŒckwĂ€rts auf die Rampe und kann seine Ladung von oben in den Miststreuer kippen. Sicher ist das ein wenig kniffelig, aber ich habe einen sehr guten Fahrer: MICH ![]()
Vor allem ist diese Lösung praktikabel. Was meint ihr dazu??![]()
Dann muss ich euch noch mal (ja, schon wieder) von den ĂŒberaus stupiden Helfern berichten und von dem Kuhstall, aber das sind schon wieder andere Geschichten.
Ach ja, von den Mods und dem Servicefahrzeug muss ich ja auch noch berichten.......................
Davon mehr................![]()
demnÀchst in diesem Theater.................